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24.10.2014, 11:31


 

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Neuchatel - Boudry Be 2/4 41 (Foto: Claude Jeanmaire/Archiv Arthur Meyer)

 

 

Neuchatel - Boudry Be 4/4 (Foto: TN/Archiv Arthur Meyer)


Neuchatel - Boudry Be 4/4 (Foto: TN/Archiv Arthur Meyer)

   


Neuchatel - Boudry Be 4/4 (Foto: TN/Archiv Arthur Meyer)
 

Transports publics du Littoral neuchâtelois (TN) / Ligne 5: Neuchâtel - Boudry: Triebwagenzug Be 4/4 502 + Bt 552 von 1981 in der heutigen Abfahrtsstelle Neuchâtel-Place Pury; Taktfahrplan 2009.

Technische Daten Be 4/4 Nr. 501-506:
Erbauer: Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS) / Schinder Waggon Pratteln (SWP) / Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG), Neuhausen / AG Brown, Boveri & Cie. (BBC), Baden (Aargau)
Inbetriebsetzung: 1981/1988
Spurweite: 1000 mm
Fahrdrahtspannung: 600 V DC
Achsfolge: B'B'
Raddurchmesser: 660 mm
Stundendrehzahl: 1590 min-1
Stundenleistung: 310 kW
Übersetzung: 1:5,88
Stundenzugkraft: 31 kN
Adhäsionsmasse: 25,5 t
Gesamtmasse: 25,5 t
Gesamtachsstand: 12'800 mm
Drehgestellachsstand: 1'800 mm
Länge über Puffer: 18'380 mm
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h

Neuchâtel (deutscher Name: Neuenburg), Hauptstadt des gleichnamigen, französischsprachigen Schweizer Kantons (offizielle Bezeichnung: République et Canton de Neuchâtel), machte im 19. Jahrhundert Schritt für Schritt Bekanntschaft mit den neuen Transportmitteln des Industriezeitalters: 1826 fuhr auf dem Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel) das erste Dampfschiff. 1859 erreichte die Eisenbahn die Stadt. 1890 wurde der höher gelegene Bahnhof durch eine Standseilbahn (funiculaire) mit dem unteren Teil der Stadt am See verbunden. 1893 gab es den (gescheiterten) Versuch einer mit Gas betriebenen Straßenbahn, ein Jahr später eine Pferdetramway und ab 1897 ein elektrisches Tram.

Noch bevor die erste innerstädtische Straßenbahn fuhr, gab es freilich bereits eine mit Dampf betriebene Überland-Tramway: Am 16.09.1892 war die meterspurige Trambahn Régional Neuchâtel-Cortaillod-Boudry (NCB) in Betrieb gegangen, die am Bahnhof in Neuenburg ihren Ausgang hatte und über Serrières, dem Stammsitz der Schokoladenmarke Suchard, entlang des Sees nach Colombier und Areuse führte, wo sie sich in zwei Äste, nach Cortaillod und Boudry, teilte.

Eine Besonderheit bildete die Stadtstrecke durch die Rue des Terreaux und die Avenue de la Gare: Um den Höhenunterschied vom Stadtzentrum am See zum höher am Hang gelegenen Bahnhof zu überwinden, wies dieser Abschnitt Zahnstangen des Sytems Riggenbach auf. Drei der fünf Dampflokomotiven der NCB konnten sowohl auf der Adhäsionsstrecke entlang des Sees wie auf der Zahnrad-Stadtstrecke verkehren. Der Zahnradbetrieb endete freilich schon 1898, als ihn hier eine elektrische Straßenbahn ersetzte, die ohne Zahnrad auskam. Die NCB hat ihren Ausgangspunkt seither in Neuchâtel-Port bzw. auf der Place Pury.

Bei der Eröffnung 1892 standen die beiden, von Krauss & Cie. in München gebauten Dampftramwayloks für gemischten Zahnrad-/Adhäsionsbetrieb HG 2/2 Nr. 1 „Neuchâtel“ und Nr. 2 „Cortaillod“ sowie die reine Adhäsionslok G 2/2 Nr. 3 „Boudry“, ebenfalls von Krauss-München, zur Verfügung. Sie wurden ergänzt 1894 durch eine dritte HG 2/2 Nr. 4 „Colombier“, dieses Mal von der Lokomotivfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen a.d. Sieg (Rheinland), und 1898 durch die Adhäsionslok G 2/2 Nr. 5 „Auvernier“ von Krauss.

1901 wurde die NCB mit der Tramway Neuchâtel - Saint-Blaise zur Compagnie des Tramways de Neuchâtel (TN)* vereinigt, deren Straßenbahnnetz 1926 mit 27 km die höchste Ausdehnung erreichte. Die Bahn wurde in der Folge zu Weihnachten 1902 auf ihrer vollen Länge elektrifiziert (650V DC). Elektrische Triebwagen des Typ Be 2/4 von SWS Schlieren und MFO Oerlikon übernahmen den Betrieb. Die Dampflokomotiven wurden verkauft: Drei endeten als Bauloks auf der Bahn Aleppo – Damaskus in Syrien und je eine bei der Greyerzerbahn (CEG) und der Montreux-Berner-Oberland-Bahn (MOB). Während die übrigen Neuenburger Straßenbahnlinien ab den 1940er Jahren schrittweise auf Bus umgestellt wurden, erhielt sich die als Linie 5 bezeichnete, 8,82 km lange Vorortebahn entlang des "Littoral", des Seeufers, nach Boudry. Ab 1981 erhielt die Bahn neues Rollmaterial bestehend aus den Triebwagen Be 4/4 Nr. 501-506 („Littorail“) und den dazu gehörenden Steuerwagen Bt 551-554, das sich technisch an das "Tram 2000" der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) anlehnte und die alten Zwei-, Drei- und Fünfwagenzüge ersetzte. Gleichzeitig wurde der schwach frequentierte Seitenast nach Cortaillod aufgelassen (1984).

*) heute Transports publics du Littoral neuchâtelois (TN)


Internet:
http://www.anat.ch/
http://www.tnneuchatel.ch/

 
Datum der Einspielung: 14.05.2009 19:45 Uhr Breite/Höhe (Pixel) 1894 x 768
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Schlüsselwörter: def, neuchatel, boudry, be44

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Neuchatel - Boudry Be 2/4 41 (Foto: Claude Jeanmaire/Archiv Arthur Meyer)  

 

 

 

 

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